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Donnerstag, 21. April 2016

Babyboom am 6. April :-)

Gleich zwei Freundinen haben am 6. April Babys bekommen und weil die Beiden mich mögen, habe sie mir erlaubt ihre Babys zu fotografieren. Ich habe ein kleines Set aufgebaut und mit Tageslichtleuchten beleuchtet. Neugeborene sollte man nicht anblitzen! Mein 35mm Objektiv kam zum Einsatz und mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.

Wenn ihr selbst Babys fotografieren möchtet, dann sorgt
1. für ausreichend Sicherheit. Eurer Aufbau muss standfest sein und euer Baby darf durch umstürzende Beleuchtung oder ähnlichem nicht gefährdet sein.
2. alle Decken, Tücher und Kissen müssen waschbar sein. Es kann bei einem Baby im Naturlook schon mal das eine oder andere Maleur passieren ;-)
3. Die kleinen Engel mögen es warm. Ein Heizlüfter bringt die Temperatur im Studio auf angenehme 27-29°C (angenehm für das Baby - alle anderen Anwesenden sollten sich luftig anziehen)
4. Achtet darauf, was für das Baby angenehm ist. Manche mögen es überhaupt nicht auf den Bauch gelegt zu werden. Da könnt ihr euch noch so schöne Posen ausgedacht haben - das wird nichts.
5. Nehmt euch Zeit und verbreitet Gelassenheit. Bis du gestreßt, merkt es das Baby und damit ist das Shooting vorbei. Ein weinendes Baby ist nicht das, was wir wollen.

Das Foto im Reifen ist eine Montage! Der Reifen stand mit Baby fest auf einem Kissen und die Mama war gleich daneben um blitzschnell eingreifen zu können, sollte sich der Kleine bewegen. Mit Fotoshop habe ich dann den freihängenden Reifen und das Baby zusammengefügt. Ich rate dringend davon ab, ein Baby im Reif in die Luft zu hängen - niemals!!!

(c) Christiane Höltschl

(c) Christiane Höltschl

(c) Christiane Höltschl
Zu guter Letzt habe ich die Fotos in Camera Raw entwickelt und leicht retuschiert. Babys haben nicht immer Babyhaut. Kleine Kratzer oder Flecken von der Geburt habe ich mit dem Reparieren-Werkzeug elemeniert. Mit dem Pinsel mit zurückgenommener Klarheit und Bildschärfe dann den Körper zu einer "Babyhaut" verholfen.

Wenn ihr noch Fragen habt, schreibt mir.
Wenn euch die Bilder gefallen haben, lasst einen Kommentar da - ich freue mich über jeden einzelnen.

Liebe Grüße
Chrissi

Montag, 15. Februar 2016

Low Key und ein Babybauch

Hallo,

LowKey muss keine dustere Angelegenheit sein. Ich durfte heute eine Schwangere fotografieren und habe meine übliche Einstellung für LowKey zwar beibehalten, habe aber noch eine Tageslichtleuchte für ihren Rücken mit dazu genommen. Ein Blitz übernimmt die Beleuchtung von vorne, also die Blickrichtung vom Model.
Die Kamera war eingestellt auf ISO100, Blende 11, 1/200 Sek. und der Blitz auf 1/8. Aber wie immer gilt - Ausprobieren. Zum Beispiel die Einstellung der Blitzstärke oder der Abstand des Blitzes zum Model.
Man muss nicht zwangsläufig einen schwarzen Hintergrund haben. Mit den Kameraeinstellungen bekommt Ihr fast garantiert den Hintergrund (und ohne Blitz) sogar das Model schwarz. Der Blitz kommt jetzt nur so stark dazu, bis man ein gut ausgeleuchtetes Model hat. Beim Babybauch fand ich es besser, dass auch Licht in den Rücken fällt. Aber das ist ja wie alles im Leben Geschmackssache.

  

 
Dieses Männer-Model ist schüchtern, darum ohne Gesicht. Probiert es einfach mal aus.
Ich habe mir ein schwarzes Moltontuch (Dekomolton) gekauft. Das lässt sich leicht transportieren, falls ich es auch mal an einem anderen Ort brauche.


Liebe Grüße
Chrissi

Freitag, 29. Mai 2015

PhotoScape - Fotobearbeitung leicht gemacht

Heute möchte ich Euch ein Fotobearbeitungsprogramm vorstellen. Dieses Programm ist kostenlos (leider nur für Windows) und einfach zu bedienen. Es heißt PhotoScape und ist sehr vielseitig. Das Foto zeigt eine englische Bedienoberfläche (hatte jetzt gerade ein anderes zur Hand) aber keine Angst, das Programm arbeitet für uns auch in Deutsch!
Foto Wikipedia

Ich benutze es für einfache Korrekturen wie Foto ausrichten, Belichtung heller/dunkler, Rote Augen entfernen, Bildverbesserung, Sättigung, Zuschneiden, Rahmen, Beschriftung zufügen, Größe ändern, Kontrast verstärken, störendes wegstempeln. Was halt so nötig ist :-)

Außer der Bildbearbeitung bietet es noch einen RAW-Konverter, Screenshot, erstellen einer Collage, Bildbetrachter, eine Filmbearbeitung (die ich aber noch nicht ausprobiert habe) und noch so ein paar Spielereien.

Die Anwendung ist leicht verständlich und selbsterklärend. Der Vorteil an diesem Programm ist die einfache Speicherung der bearbeiteten Bilder, ohne dass das Original verloren geht. So legt Photoscape nach der Bearbeitung einen Ordner "Original" an und dort kommt das ursprüngliche Bild hinein. Das bearbeitete Foto bleibt im Hauptordner.

Meine Lieblingsbearbeitung ist das Ausrichten. Ich fotografiere meistens schief. Fragt mich nicht warum, vielleicht ist ein Bein kürzer als das andere, oder der voll geladene Akku in der Kamera zieht nach rechts unten ;-) Auf jeden Fall stören mich Fotos, deren Horizont nicht gerade ist oder Häuser in Schräglage. Darum korrigiere ich mit PhotoScape in wenigen Sekunden und dann passt es wieder.

PhotoScape ist ein Programm für Hobbyfotografen und erlaubt viele einfache Korrekturen. Man benötigt keine besonderen Kenntnisse in der Bildbearbeitung. Man braucht auch als Laie keine flauen oder schiefen Fotos hinnehmen und kann das Beste aus seinem Bild herausholen.

Kennt Ihr dieses Programm schon? Wie sind Eure Erfahrungen?

Kleiner Tipp beim Download, PhotoScape bietet Zusatzprogramme zum installieren an. Achtet bitte darauf, dass Ihr die Häckchen entfernt und nicht mit downloadet. Das ist der einzige Punkt, der etwas störend ist, aber das war es auch schon. Und wenn man genau darauf achtet, was man speichert, dann hat man ein schönes kostenloses Programm.

Liebe Grüße
Chrissi