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Dienstag, 16. Januar 2018

Fotoausrüstung für das Wandern mit der Nikon D5300

Als "Reisefotograf" kommt es auf die richtige Fotoausrüstung an. Sie muss funktional sein, nicht zu schwer, aber man darf auch nichts vermissen. Ich habe darum mal einen Selbsttest gemacht und bin mit meiner Nikon D5300 und dem Kit-Objektiv 18-105mm losgezogen.

Mein Testgebiet war das Kaisergebirge in Tirol. Mein Ziel, die Gruttenhütte. Da ich dort auch übernachten wollte, hatte ich (außer der Kamera) auch noch einen Rucksack mit Wechselkleidung, Toilettenartikel, Brotzeit, Hüttenschuhe, Getränke und die Wanderstöcke dabei.
Für die Kamera hatte ich noch einen weiteren vollgeladenen Ersatzakku eingesteckt. Auf ein Stativ habe ich verzichtet.
Normalerweise habe ich einen Fotorucksack mit zusätzlichen Objektiven, Stativ, Selbstauslöser und so weiter dabei, wenn ich sonst auf Fototouren bin, aber für das Gebirge muss man reduzieren! Da ist eine Wasserflasche wichtiger, als ein Ultra-Weitwinkel zusätzlich. ;-)

Die Gruttenhütte Foto (c) Christiane Höltschl f/8 1/250 ISO200 45mm

Mit dem Objektiv war ich sehr zufrieden. Der Weitwinkelbereich von 18mm gab mir genug Panorama und mit dem Telezoom von 105mm konnte ich diskrete Portraits von meinen Mitwanderern schießen, aber auch entferntere Motive heranzoomen. Fazit: mein Spielraum war mehr als ausreichend.

(c) Christiane Höltschl f/8 1/250 ISO200 26mm
Der Akku hat durchgehalten. Ich habe nicht wechseln brauchen. Auch eine weitere Speicherkarte ist nicht nötig gewesen. Auf der 16GB war noch Platz ;-)

(c) Christiane Höltschl f/5,6 1/500 ISO200 105mm

Und das gleiche Bild bei 18mm

Das war meine Fotoausrüstung:

Nikon D5300 mit 18-105mm
16 GB Speicherkarte bei Amazon

Prinzipiell war ich mit meiner Fotoausrüstung zufrieden. Da mir aber die Kamera am Gurt am Hals zu schwer war, bin ich mit einem Arm durch den Gurt geschlupft und musste dann aber für jedes Foto wieder den Kopf durch den Gurt stecken. Da empfehle ich einen spezielen Kameragurt, den ich mir danach noch zugelegt habe. Mit dem geht es jetzt einfacher.
Kameragurt bei Amazon
Die Akkuleistung bei der Nikon D5300 ist super. Kleiner Tipp: die automatische Bildanzeige habe ich ausgestellt. Das spart Strom.

Ich hatte auch Glück mit dem Wetter und hatte mir aber für den Notfall eine Duschhaube (die man in Hotels bekommt) eingepackt. Die hätte ich bei Regen über die Kamera gestülpt.

Habt Ihr noch Fragen? Dann schreibt sie in die Kommentare.


Sonntag, 7. August 2016

Die Sterne stehen günstig, fotografieren ohne Mond

Vor einiger Zeit hatte ich schon einmal zur Sternenfotografie geschrieben. Sterne sieht man am Besten, wenn es sonst keine weiteren leuchtenden Objekte am Himmel stehen. Der Mond ist so ein Leuchtobjekt und sollte nicht unterschätzt werden..
Gestern Nacht ab ca. 23 Uhr ist es soweit, der Mond ist untergegangen, der Himmel stockdunkel und die Sterne klar und deutlich am Himmel.

Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber mir juckt es dann im Finger. Also, alles eingepackt, was man zum fotografieren braucht und dann mit dem Auto ein Stück den "Hausberg" in Richtung Lillinger Höhe gefahren. Dort steht eine kleine Kapelle, die wollte ich mit auf das Foto nehmen.

(c) Christiane Höltschl Fotografie
Es ist ganz erstaunlich, was so eine Straßenlaterne an Licht abgeben kann. In der Nachbearbeitung habe ich die Lichter im Vordergrund herausgenommen und immer noch sieht es fast aus wie ein Tageslichtfoto. Die Einstellungen: ISO 3.200, Blende 3,5f, 18mm, 25 Sek.

Danach bin ich zur Rückseite der Kapelle auf die Wiese gegangen. Ich wollte mehr Sterne :-)

(c) Christiane Höltschl Fotografie
Leider zogen immer wieder Wolken durch das Bild. Dadurch konnte ich fast nicht erkennen, wo genau jetzt die Milchstraße zu sehen war. Ich ging zurück zum Auto und für den Berg wieder zurück nach Weißenohe und auf der anderen Seite vom Tal wieder den Berg hinauf. Dort war ich schon einmal im November um Sterne zu fotografieren. Als ich dort ankam, hatten die Wolken ein einsehen und haben sich verzogen.

(c) Christiane Höltschl Fotografie
So sieht Weißenohe bei Nacht aus. Und auf der rechten Bildseite kann man auch die Milchstraße erkennen. Meine Einstellungen sind so geblieben, wie bei meinem ersten Foto. Ich habe nur mit der Belichtungszeit etwas variert, sprich bei ca. 20 - 25 Sek. belichtet.

(c) Christiane Höltschl Fotografie
Das Foto zeigt ganz deutlich die Lichtverschmutzung durch Nürnberg. Über den Bergen der helle Streifen bringt Abwechslung ins Foto, von der Sternen ist aber im unteren Bereich nicht viel zu sehen. Dafür fuhr ein Zug durchs Bild und die Wolken hatten sich aufgelöst. Noch weiter links war die Milchstraße genau über mir ganz deutlich zu sehen. Vor lauter in den Himmel starren, habe ich jetzt eine leichte Verspannung im Nacken, aber dafür auch ein brauchbares Milchstraßenfoto.

(c) Christiane Höltschl Fotografie


Die Turmuhr unserer Klosterkirche schlug mittlerweile 0:15 Uhr und weil es doch ein bisschen gruselig ist, so Nachts im Dunklen und alleine, habe ich den Heimweg angetreten.

Die Fotos wurde im RAW gemacht und mit CameraRaw bearbeitet.

Liebe Grüße
Chrissi

Mittwoch, 6. Juli 2016

Fotoshooting mit einem Kleid aus einer anderen Zeit

Meine Kundin hat sich mit einem mittelalterlichem Kleid zum Shooting angemeldet. Mir ist dann gleich eine Kulisse mit Wald oder Bach eingefallen. Eine alte Burg haben wir hier leider nicht gleich ums Eck. Wir hatten auf jeden Fall viel Spaß und das blaue Kleid war im Wald weit sichtbar :-)

(c) Christiane Höltschl Fotografie

(c) Christiane Höltschl Fotografie
Vielen Dank an Sandra, das war ein besonderes Shooting mit besonders viel Spaß.

Liebe Grüße
Chrissi

Freitag, 1. Juli 2016

Juli - Kalenderblatt zum Download Kostenlos und Gratis :-)

Hallo,

pünktlich zum Start in den Juli habe ich auch wieder ein kostenlosen Kalenderblatt für Euch. Das Motiv des Monats entstand in der Nähe von Gößweinstein an der Stempfermühle und befindet sich im Herzen der Fränkischen Schweiz. Dieses Gasthaus liegt an der Wiesent und ist sehr idyllisch. Wenn man eine Wanderung auf dem Frankenweg macht und von Gößweinstein Richtung Muggendorf wandert, kommt man dort vorbei.
(c) Christiane Höltschl Fotografie
Wenn Euch diese Kalenderblätter gefallen, würde ich mich über einen Kommentar freuen.
Wenn Euch meine Fotos generell gefallen, folgt mir auf Facebook. Das würde mir gefallen ;-)

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Juli 2016.

Liebe Grüße
Chrissi

Freitag, 27. Mai 2016

Romantisches Fotoshooting mit Apfelblüten

Auf der Suche nach blühenden Bäumen, fand ich einen riesigen Apfelbaum, der einsam und verlassen auf der Sollenberger Höhe stand. Das ist in der Fränkischen Schweiz, nicht weit weg von meinem Heimatort Weißenohe. Der Baum war über und über mit Blüten überseht und war genau das, wonach ich gesucht hatte.
Die Fotos entstanden mit meiner Nikon D5300 und dem 50mm Objektiv. Nachbearbeitet habe ich in CameraRaw und Photoshop. Wenn Ihr es genauer wissen wollt, schreibt es mir in die Kommentare. Ich werde jede Frage beantworten.

(c) Christiane Höltschl Fotografie

(c) Christiane Höltschl Fotografie

(c) Christiane Höltschl Fotografie

(c) Christiane Höltschl Fotografie

(c) Christiane Höltschl Fotografie
Liebe Grüße
Chrissi

Samstag, 21. Mai 2016

Herzchen in der Natur

Wenn man die Augen aufhält, kann man wundersame Sachen entdecken. Eine verliebte Pusteblume oder ein herziger Baum :-)


In diesem Sinne wünsche ich Euch ein <3iges Wochenende.

Liebe Grüße
Chrissi

Montag, 9. Mai 2016

Merkurtransit am 09.05.2016

Heute konnte man, mit dem richtigen Equipment, den Merkurtransit durch die Sonne beobachten. Da ich von der Sonnenfinsternis noch die Solarfolienabdeckung für mein Teleobjektiv habe, konnte ich den winzig kleinen Merkur den ganzen Nachmittag beobachten. Da ich aber "nur" ein 300er Tele habe, ist mein Foto (ich habe mal 3 übereinander gelegt) ein bisschen klein. Ich hoffe, ihr könnt trotzdem etwas erkennen. Mit Klick auf das Bild, wird es größer.

Merkurtransfer mit dem Teleobjektiv, was besseres hatte ich leider nicht.
Die Flecken die vom Mittelpunkt leicht nach rechts und oben liegen, sind Sonnenflecken. Die 3 kleinen Punkte auf der linken Seite ist der Merkur :-)

Liebe Grüße
Chrissi

Samstag, 7. Mai 2016

Ein schöner Start in den Mai

Am 1. Mai habe ich mit meinem Heimatverein eine sehr schöne Wanderung auf dem Frankenweg gemacht. Wir sind in Gößweinstein gestartet und dann bis Muggendorf gelaufen. Dieser Abschnitt ist meiner Meinung nach ein wirklich sehr schönes Stück des Weges. In Gößweinstein steht eine Burg und eine Basilika. Beide Gebäude sind unverkennbar für Gößweinstein.
Basilika
Burg Gößweinstein
Nach der Burg ging es durch einen Eibenwald, mit sehr schönen Aussichten in das Tal und durch eine kleine Durchgangshöhle. Bei der Stempfermühle sind wir dann an der Wiesent herausgekommen. Hier gibt es auch einen Bootverleih.

Stempfermühle
Dann kam wieder ein Anstieg und bei Behringersmühle wieder ein Abstieg. Nur nicht schwächeln :-)
Eine süße kleine Tankstelle kann man dort bewundern. Toll, das es soetwas noch gibt.
Eine Tankstelle in der Fränkischen Schweiz
Gebirgsstelze an der Wiesent
 
Nach einer schönen Rast, für uns wurde ein Grill und Getränke organisiert, ging es dann zur Riesenburg. Das ist eine Versturzhöhle und trotz vieler Besucher doch sehr eindrucksvoll.
Riesenburg, ein Panoramafoto aus 8 Einzelbildern
Der Weg führte uns dann weiter den Berg rauf, durch Engelhardsberg und wieder den Berg rauf. Bis zur höchsten Stelle an der ein Aussichtsturm stand. Unser Ehrenvorstand sagt immer, dass man auf jeden Fall dort einmal gewesen sein muss. Mittlerweile gibt es ja einige Aussichtstürme, zum Beispiel bei Pottenstein die Himmelsleiter, oder Hohenmirsberg und Betzenstein.
Der Blick vom Aussichtsturm Richtung Neideck
Wer entdeckt die Burgruine Neideck auf dem Bild oben?

Muggendorf unser Ziel

wunderschöne Zierapfelblüte
Nach gut 12 Kilometer waren wir am Ziel in Muggendorf angekommen. Ich hatte meine Nikon D5300 mit einer Festbrennweite von 35mm und das Kitobjektiv mit 18-105mm dabei. Fotografiert habe ich meistens mit der Blendenvorwahl.

Muggendorf und Gößweinstein sind Stationen der "Burgenstraße" von Mannheim bis Prag.

Und daheim habe ich dann noch eine Blaumeise in unserem Garten erwischt.

Blaumeise

Liebe Grüße
Chrissi

Dienstag, 3. Mai 2016

Damit habe ich nicht gerechnet - Google Map

Ich wollte mal was ausprobieren, ein Foto bei Google Maps hochladen. Vom Frühlingsfest in Nürnberg hatte ich Langzeitbelichtungen gemacht. Fotos davon habe ich auch hier auf meinem Blog gezeigt. Ich entschied mich also für eines dieser Fotos und startete meinen Versuch und habe das auch eigentlich nicht lange danach wieder vergessen (bin ja auch nicht mehr so ganz die Jüngste ;-))

Heute bekam ich dann eine E-Mail von Google, in der sie mich lobten :-) Angeben möchte ich nicht, aber ein bisschen Stolz darf man doch sein, oder?

Eine nette Mail zur frühen Stunde :-)
Und hier habe ich auch noch einmal das Originalfoto für Euch.


Ich wünsche Euch einen schönen Dienstag.
Liebe Grüße
Chrissi

Montag, 2. Mai 2016

Ein Foto in jeder Jahreszeit

Heute war es wieder soweit. Das beste Wetter für ein weiteres Foto von einem bestimmten Standort aus mit Sicht auf Weißenohe. Ich habe von dort aus bereits im Sommer, Herbst und Winter fotografiert. Nun heute auch den Frühling mit der Kirschblüte.

Kirschblüte in Weißenohe
Liebe Grüße
Chrissi

Samstag, 30. April 2016

Bilder einer Woche - Landschaft - Architektur - Babyshooting

Auf wie viele Fotos kommt Ihr so in einer Woche? Meine letzte Woche wurde in 262 Fotos festgehalten. Das ist gar nicht so viel! Mein Newborn-Shooting am vorletzten Dienstag ergab 239 Fotos. Das Newborn-Shooting davor 226 Fotos. Mit 76 Fotos kam ich von meiner Frühlingswanderung.

Es ist auch gar nicht entscheidend, wie viele Fotos man macht. Viel wichtiger ist, was man fotografiert und sich auch schon vorher Gedanken über den Bildaufbau macht.

Natürlich habe ich auch viel Ausschuss. Fokus falsch gesetzt, Belichtung hat nicht gestimmt, mein Model war zu schnell für mich, Bildaufbau hat mir nicht gefallen und Reservebilder. Das ermöglicht einem die digitale Fotografie. Da geht so einiges auf den Chip. Nicht so wie früher, als wir noch auf einem 24er oder 36er Film fotografiert haben. Da war man eingeschränkt und hat sich besser überlegt, was es sich zu fotografieren lohnt. Wenn dann die Filmtasche aus dem Fotolabor zurückkam, war das immer ein spannender Augenblick.

Aber tauschen möchte ich jetzt nicht mehr. Die Möglichkeiten der digitalen Fotografie haben einfach ihre vielseitigen Vorteile.

Jetzt zeige ich Euch noch ein paar Bilder von meiner Fotowoche:

Blüten und Schnee
Am Sonntag hatten wir Aprilwetter vom Feinsten. Sonne, Wolken, blühende Obstbäume und Schnee!
Brrrrrrr

Dann hatte ich ein Shooting unter anderem in der St. Bonifatius Kirche in Weißenohe. Bei der Gelegenheit habe ich im Inneren Dedails der Kirche fotografiert und ein Panorama geschossen. Zusammengesetzt habe ich die Einzelfotos in Camera-Raw.

St. Bonifatius in Weißenohe - Panorama aus 4 Hochkantfotos
Ich hatte auch zugang zum ehemaligen Kreuzgang. Da kommt man sonst auch nicht so einfach hoch. Aus einem der Fenster hatte ich einen erhöhten Blick auf die Engel. Gut, ich gebe es zu, die Kerzen habe ich in Camera-Raw angezündet. Mit brennenden Kerzen hat mir das Bild aber besser gefallen :-)
Engel auf dem Altar
Und zu guter Letzt hatte ich gestern ein spontanes Shooting mit dem kleinen Jonah. Mit 149 Fotos und nur in einer halben Stunde Zeit, habe ich, sagen wir mal "knackig" gearbeitet. Obwohl die Sonne schien, war es auf der Sollenberger Höh doch noch ein klein wenig schattig (kühl). Und die Mama und ich wollten die gute Laune ihres Sohnes ausnutzen. Und es hat sich gelohnt. Per Mail habe ich der Mutter 8 sehr schöne Kinderfotos mit Gänseblümchen und Kirschblüten geschickt.


Blitzschneller Profikrabbler :-)

Das meine Woche mit der Kamera. Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.

Liebe Grüße
Chrissi

Donnerstag, 21. April 2016

Es blühen die Blüten so schön.

Bei einem Wetter wie heute, hält es mich nicht zuhause. Da muss ich einfach raus. Bei meinem Spaziergang einmal rund um Weißenohe und einem Kaffeestopp bei einer Freundin bin ich mit folgendem Ergebnis nach Hause gegangen.

Kloster Weißenohe

Biene im Landeanflug

Blütenzauber

Weißenohe

An der Lillach

Blüte geht auch in Rosa, sehr chic

Vergissmeinnicht und Traubenhyazinte
Ich mag es ganz nah dran und die Blende auf. Vorzugsweise benutze ich die Einstellung "A". Die Blende wird vorgewählt, z.B. 2.8f, bei dem schönen Wetter die ISO auf 100 und dann wird die Zeit automatisch gewählt.

Liebe Grüße
Chrissi

Babyboom am 6. April :-)

Gleich zwei Freundinen haben am 6. April Babys bekommen und weil die Beiden mich mögen, habe sie mir erlaubt ihre Babys zu fotografieren. Ich habe ein kleines Set aufgebaut und mit Tageslichtleuchten beleuchtet. Neugeborene sollte man nicht anblitzen! Mein 35mm Objektiv kam zum Einsatz und mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.

Wenn ihr selbst Babys fotografieren möchtet, dann sorgt
1. für ausreichend Sicherheit. Eurer Aufbau muss standfest sein und euer Baby darf durch umstürzende Beleuchtung oder ähnlichem nicht gefährdet sein.
2. alle Decken, Tücher und Kissen müssen waschbar sein. Es kann bei einem Baby im Naturlook schon mal das eine oder andere Maleur passieren ;-)
3. Die kleinen Engel mögen es warm. Ein Heizlüfter bringt die Temperatur im Studio auf angenehme 27-29°C (angenehm für das Baby - alle anderen Anwesenden sollten sich luftig anziehen)
4. Achtet darauf, was für das Baby angenehm ist. Manche mögen es überhaupt nicht auf den Bauch gelegt zu werden. Da könnt ihr euch noch so schöne Posen ausgedacht haben - das wird nichts.
5. Nehmt euch Zeit und verbreitet Gelassenheit. Bis du gestreßt, merkt es das Baby und damit ist das Shooting vorbei. Ein weinendes Baby ist nicht das, was wir wollen.

Das Foto im Reifen ist eine Montage! Der Reifen stand mit Baby fest auf einem Kissen und die Mama war gleich daneben um blitzschnell eingreifen zu können, sollte sich der Kleine bewegen. Mit Fotoshop habe ich dann den freihängenden Reifen und das Baby zusammengefügt. Ich rate dringend davon ab, ein Baby im Reif in die Luft zu hängen - niemals!!!

(c) Christiane Höltschl

(c) Christiane Höltschl

(c) Christiane Höltschl
Zu guter Letzt habe ich die Fotos in Camera Raw entwickelt und leicht retuschiert. Babys haben nicht immer Babyhaut. Kleine Kratzer oder Flecken von der Geburt habe ich mit dem Reparieren-Werkzeug elemeniert. Mit dem Pinsel mit zurückgenommener Klarheit und Bildschärfe dann den Körper zu einer "Babyhaut" verholfen.

Wenn ihr noch Fragen habt, schreibt mir.
Wenn euch die Bilder gefallen haben, lasst einen Kommentar da - ich freue mich über jeden einzelnen.

Liebe Grüße
Chrissi